Nachunternehmer Archives - OpenSpace https://www.openspace.ai/de/resources/learning-hubs/nachunternehmer/ Tue, 31 Mar 2026 10:03:26 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 https://www.openspace.ai/wp-content/uploads/2025/09/cropped-2025-favicon-1-32x32.png Nachunternehmer Archives - OpenSpace https://www.openspace.ai/de/resources/learning-hubs/nachunternehmer/ 32 32 Wie HelloFresh OpenSpace nutzt, um eine der größten Industrieküchen Europas zu bauen https://www.openspace.ai/de/ressourcen-infos/videos/wie-hellofresh-openspace-nutzt-um-eine-der-groessten-industriekuechen-europas-zu-bauen/ Wed, 18 Mar 2026 09:22:38 +0000 https://www.openspace.ai/?post_type=video&p=13468 In diesem Video berichten das HelloFresh-Team und seine Projektpartner aus erster Hand, wie OpenSpace sie bei ihrem Projekt unterstützt. In Verden (Deutschland) wird ein bestehendes Lagergebäude in eine der größten Industrieküchen Europas umgebaut. Dort werden Ready-to-Eat-Mahlzeiten für Factor-Kunden in ganz Europa produziert. Da es weder vordefinierte Baustandards noch ein digitales Modell des bestehenden Gebäudes gab, […]

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In diesem Video berichten das HelloFresh-Team und seine Projektpartner aus erster Hand, wie OpenSpace sie bei ihrem Projekt unterstützt. In Verden (Deutschland) wird ein bestehendes Lagergebäude in eine der größten Industrieküchen Europas umgebaut. Dort werden Ready-to-Eat-Mahlzeiten für Factor-Kunden in ganz Europa produziert.

Da es weder vordefinierte Baustandards noch ein digitales Modell des bestehenden Gebäudes gab, setzte HelloFresh von Beginn an auf OpenSpace, um diese Herausforderungen zu bewältigen.

Wir haben OpenSpace auf zwei Arten eingesetzt. Zunächst haben wir unsere bestehende Anlage hier in Verden erfasst und daraus ein digitales Modell unseres Standorts erstellt. Anschließend haben wir auch unsere Anlagen in den USA mit OpenSpace Capture dokumentiert. Gemeinsam mit unseren Planungsteams konnten wir diese Daten remote als Benchmark nutzen, um neue Designstandards zu entwickeln.“, James Beale, Senior International Project Manager, HelloFresh.

So erzielt das HelloFresh-Team in jeder Phase des Projekts messbare Ergebnisse:

  • Planungsphase: Bestehende Anlagen in Deutschland und den USA wurden mit OpenSpace erfasst, um daraus standortübergreifend neue Designstandards zu entwickeln.
  • Projektkoordination: Wöchentliche Baustellenerfassungen ermöglichen internationalen Teams eine nahtlose Zusammenarbeit, da alle Beteiligten jederzeit Zugriff auf denselben aktuellen Projektstand haben.
  • Fortschrittskontrolle: Zeitaufwendige Vor-Ort-Begehungen werden durch virtuelle Rundgänge ersetzt – das spart erheblich Zeit und Ressourcen.
  • Baustellenmanagement: Themen und Issues können direkt auf der Baustelle dokumentiert und effizient nachverfolgt werden.
  • Betrieb & Zukunft: Eine dauerhafte visuelle Projektdokumentation entsteht, die auch nach Abschluss der Bauphase das Facility Management und den Betrieb unterstützt.

Mit mehr als 40 Standorten weltweit plant HelloFresh, den Einsatz von OpenSpace künftig auf weitere Projekte in seinem globalen Portfolio auszuweiten.

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Neu: OpenSpace Field mit KI Autolokalisierung https://www.openspace.ai/de/blog/openspace-field-launch/ Mon, 02 Feb 2026 23:22:02 +0000 https://www.openspace.ai/blog/openspace-field-launch-2/ Im Bauwesen entscheidet die Arbeit auf der Baustelle darüber, ob Geld verdient oder verloren wird. Dort treten Probleme zutage, werden Entscheidungen getroffen und echter Mehrwert geschaffen. In der Vergangenheit wurde dieser Bereich jedoch technologisch eher wie eine Berichterstattungsfunktion behandelt. Die Teams werden oft gebeten, ihre Arbeit nachträglich mit Tools zu dokumentieren, die für das Büro […]

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Im Bauwesen entscheidet die Arbeit auf der Baustelle darüber, ob Geld verdient oder verloren wird. Dort treten Probleme zutage, werden Entscheidungen getroffen und echter Mehrwert geschaffen. In der Vergangenheit wurde dieser Bereich jedoch technologisch eher wie eine Berichterstattungsfunktion behandelt. Die Teams werden oft gebeten, ihre Arbeit nachträglich mit Tools zu dokumentieren, die für das Büro entwickelt wurden. Es wird mehr Aufwand als nötig betrieben, gleichzeitig fehlt aber wichtiger Kontext.

Das ändert sich heute mit OpenSpace Field

Wir freuen uns, Ihnen eine bessere Lösung vorstellen zu können. Wir präsentieren OpenSpace Field, eine bildbasierte Lösung zum Erstellen und Verwalten von Aufgaben und Problemen vor Ort. Die Lösung basiert auf der bahnbrechenden Technologie für KI Autolokalisieriung (entwickelt mit unserer Spatial AI). Erstellen, erfassen und leiten Sie Arbeitsaufträge deutlich schneller weiter, mit reichhaltigem visuellem Kontext und einer umfassenden bidirektionalen Synchronisierung mit Procore und Autodesk Construction Cloud (ACC).

OpenSpace Field ist für die Menschen gemacht, die die Arbeit erledigen. Es macht die Arbeit auf der Baustelle sichtbar, vernetzt und nutzbar, für die Mitarbeiter vor Ort bis hin zur Führungsetage.

Baustellendaten sind wertvoll, werden jedoch nicht ausreichend genutzt

Teams auf der Baustelle beobachten, dokumentieren und lösen kontinuierlich Probleme. Aber allzu oft gehen die von ihnen gesammelten Informationen in textlastigen Berichten, unorganisierten Fotos oder unzusammenhängenden Systemen verloren. Was oft passiert:

  • Das Protokollieren von Problemen dauert zu lange und wird deshalb möglicherweise verzögert oder komplett weggelassen
  • Wichtige Details wie Ort, Nachunternehmer, Bearbeiter oder Fälligkeitsdatum werden übersehen
  • Fotos sind über Smartphones, Mitteilungen und E-Mails verstreut, ohne räumlichen Kontext
  • Tools, die Sie zur Dokumentation von Problemen verwenden, sind nicht für die Baustelle konzipiert und Sie müssen Daten doppelt eingeben oder die Nutzung wird komplett vermieden

Das sind echte Herausforderungen. Das Ergebnis sind oft unvollständige Daten, verzögerte Entscheidungen, unnötige Nacharbeiten und vermeidbare Risiken. Mit OpenSpace Field wird die Baustelle zu einer zuverlässigen Informationsquelle und nicht zu einer verpassten Chance.

Entwickelt für die Arbeit vor Ort

Als bildorientierte Lösung bietet OpenSpace Field Baustellenteams eine schnelle und intuitive Möglichkeit, Aufgaben vor Ort zu erstellen und zu verwalten.

Sie werden den Unterschied sofort merken. Weniger Abtippen. Weniger Schritte. Mehr Arbeit wird direkt während der Ausführung erfasst, mit GPS-ähnlicher Standortbestimmung, sogar in Innenräumen. Und das alles schnell und einfach. Wie bei allen Produkten von OpenSpace machen wir Ihnen die Arbeit leichter, ohne sie zu verändern.

Visuelle Klarheit

Sofortiger visueller Kontext, der Spekulationen und langwierige Diskussionen überflüssig macht. Jede Aufgabe, jedes Problem und jeder Bericht in OpenSpace Field ist direkt mit Bildern der Baustelle verknüpft und an der genauen Position auf Ihrem Plan verortet. Das bedeutet, dass jeder, vom Bauleiter über Subunternehmer bis hin zum Projektmanager, genau sehen kann, was gerade passiert, und sicher handeln kann.

Sprechen statt tippen mit KI Sprachnotizen.

Mobile Workflows

Intuitive Workflows, die für Ihr Smartphone entwickelt wurden und mit KI ausgestattet sind, reduzieren den Dokumentationsaufwand um das 5- bis 10-fache und sorgen dafür, dass Ihre Daten vollständig sind.

  • KI Autolokalisierung (wie GPS für Innenräume) markiert Ihre Vor-Ort-Notizen in Echtzeit an Ihrem genauen Standort. Kein Zoomen und Verschieben Ihrer Pläne mehr. Kein manuelles Markieren.
  • KI Sprachnotizen Technologie erlaubt Ihnen Vor-Ort-Notizen zu erstellen, indem Sie sprechen statt tippen. OpenSpace AI nimmt Ihre Worte auf und füllt alle Details (wie Status, Tag und Bearbeiter) an der richtigen Stelle für Sie aus.
Legen Sie Ihren Standort einmal fest. Dann markiert KI Autolokalisierung alle Ihre Vor-Ort-Notizen an Ihrem genauen Standort.

Integrierte Systeme

Nahtlose bidirektionale Synchronisierung mit Procore und ACC mit integrierten Vor-Ort-Notizen. Keine doppelte Eingabe. Ihr Aufzeichnungssystem bleibt unverändert, aber jetzt können Sie Ihre Arbeit einfacher erledigen, ohne Ihren Arbeitsablauf in OpenSpace zu verlangsamen. Erstellen Sie Procore-Mängel und Beobachtungen sowie ACC-Aufgaben in der OpenSpace App, sodass Sie diese vor Ort und unterwegs schneller und einfacher finden können. Beide Systeme bleiben synchronisiert. Automatisch.

Antworten auf Knopfdruck

Mit unserer überarbeiteten Kamera in der mobilen App und einer neuen KI-gestützten Medienbibliothek können Sie Fotos, die Sie in OpenSpace aufnehmen, erfassen, organisieren und leicht wiederfinden. Nehmen Sie so viele Fotos auf, wie Sie möchten, als Teil einer Vor-Ort-Notiz oder auch nicht, ohne Ihren Arbeitsablauf zu unterbrechen. Wir indizieren jedes Bild automatisch, sodass Sie mit der KI-Suche (nach Stichwort oder Kontext) im Handumdrehen finden, was Sie suchen. Erhalten Sie sofort visuelle Antworten zu Ihrem Projekt.

Einfach zu implementieren und zu skalieren

Einfach ausgedrückt verwandelt OpenSpace Field Ihr Smartphone in ein echtes Werkzeug für die Baustelle. Technologie, die für den Einsatz vor Ort entwickelt und nicht nachträglich dafür angepasst wurde. Das berichtet einer unserer ersten Kunden Suffolk Construction:

  • 85% schnellere Protokollierung von Problemen und Mängeln
  • 95% aller erforderlichen Datenfelder immer ausgefüll (Nachunternehmer, Pläne, Zonen, Standorte, Fälligkeitstermine und Verantwortliche)

Ein Vorgang, der früher 3 bis 5 Minuten in Anspruch genommen hat, und oft erst nach dem Rundgang erledigt wurde, kann nun in etwa 30 Sekunden erledigt werden. Und zwar während die Teams noch auf der Baustelle sind und ihre normale Arbeit verrichten.

Da OpenSpace Field sich Ihrer Arbeitsweise anpasst und nur minimales Training erfordert, wird es in Projekten jeder Größe schnell angenommen. Das bedeutet reichhaltigere Daten für jedes Team.

OpenSpace Field hat unseren Prozess für Inspektionen komplett verändert. Was früher 3 bis 4 Stunden gedauert hat, dauert jetzt nur noch 30 Minuten, und Probleme werden nicht mehr übersehen oder ignoriert. Da jede Aufgabe mit einem Foto und der genauen Position dokumentiert wird, wissen unsere Subunternehmer genau, was zu reparieren ist, und wir können klar überprüfen, ob dies auch geschehen ist. Das ist nicht nur schneller, sonern auch verlässlicher.

Caleb Vaughan, Bauleiter, T&H Investments

Weiterentwicklung der OpenSpace Visual Intelligence Platform

OpenSpace Field markiert einen wichtigen Schritt in unserer Evolution zu einer Visual Intelligence Platform. In Verbindung mit unserer branchenführenden 360°-Realitätserfassung verwandelt diese neue Reihe von Funktionen die Realität auf der Baustelle in verwertbare Informationen und verbindet das, was die Teams vor Ort sehen, mit den Maßnahmen und Entscheidungen, die Projekte vorantreiben. Diese Einführung ist nur der Anfang unserer Investitionen in bildorientierte Arbeitsabläufe, die Risiken reduzieren, Prozesse beschleunigen und Klarheit in den Bau bringen.

Erste Schritte mit OpenSpace Field

Die Zukunft des Bauwesens beginnt auf der Baustelle. Das ist mehr als nur eine bessere Dokumentation. Es ist eine klarere Kommunikation und schnellere Problemlösung, die von der Baustelle aus gesteuert wird. OpenSpace Field verbessert die Qualitätssicherung und -kontrolle sowie die Sicherheitsabläufe, reduziert unnötige Komplexität für Mitarbeiter und verwandelt die Realität auf der Baustelle in echte Informationen.

  • OpenSpace Field wird im Laufe des Februars automatisch für die meisten Kunden eingeführt. Wenden Sie sich an Ihren OpenSpace-Vertreter, um mehr zu erfahren.
  • Wenn Sie noch kein Kunde sind, kann Ihnen unser Team eine kurze Demo geben, um zu zeigen, wie OpenSpace Field in Ihre Projekte passt.
  • Einen kompletten Überblick erhalten Sie auf unserer Website.

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Die fünf wichtigsten Einsatzbereiche für Drohnen im Bauprojektmanagement https://www.openspace.ai/de/blog/die-fuenf-wichtigsten-einsatzbereiche-fuer-drohnen-im-bauprojektmanagement/ Fri, 05 Dec 2025 17:00:54 +0000 https://www.openspace.ai/?p=13548 Teams im Bauprojektmanagement setzen Drohnen bereits ab dem ersten Projekttag ein, um jederzeit einen aktuellen Überblick über den Baustellenfortschritt zu behalten und so Risiken zu minimieren sowie kostspielige Nacharbeiten zu vermeiden. Zu den wichtigsten Einsatzbereichen von Drohnen im Bau zählen Prozessdokumentation, Vermessung, Sicherheitsinspektionen, Erdarbeiten-Analyse und das Reporting für Stakeholder. Lösungen wie OpenSpace Air machen diese […]

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Teams im Bauprojektmanagement setzen Drohnen bereits ab dem ersten Projekttag ein, um jederzeit einen aktuellen Überblick über den Baustellenfortschritt zu behalten und so Risiken zu minimieren sowie kostspielige Nacharbeiten zu vermeiden. Zu den wichtigsten Einsatzbereichen von Drohnen im Bau zählen Prozessdokumentation, Vermessung, Sicherheitsinspektionen, Erdarbeiten-Analyse und das Reporting für Stakeholder.

Lösungen wie OpenSpace Air machen diese Anwendungsfälle besonders einfach umsetzbar. Drohnenaufnahmen lassen sich nahtlos in unsere Visual Intelligence Platform integrieren und werden dort automatisch verarbeitet und mit weiteren Projektdaten verknüpft – für einen vollständigen Überblick über die Baustelle.

Im Folgenden werfen wir einen Blick auf die fünf wichtigsten Einsatzbereiche:

1. Baufortschritt erfassen und dokumentieren

Drohnen unterstützen das Bauprojektmanagement vor allem dabei, den Baufortschritt über die Zeit hinweg nachvollziehbar zu dokumentieren. Hochauflösende Luftaufnahmen liefern eine klare visuelle Grundlage dafür, wie sich ein Projekt entwickelt, ohne dass jede Fläche der Baustelle manuell begangen werden muss.

Vorteile:

  • Dokumentation bereits vor Baubeginn für volle Transparenz von Anfang an
  • Deutlich geringerer Aufwand für manuelle Dokumentation
  • Mehr Nachvollziehbarkeit und Transparenz im Projektverlauf
  • Visuelle As-Built-Dokumentation für Abrechnung, Streitfälle und Reporting

Praxisbeispiel:

Ein Generalunternehmer nutzt OpenSpace Air, um wöchentlich Drohnenaufnahmen hochzuladen und daraus automatisch Orthomosaike und 3D-Modelle zu erstellen. Projektverantwortliche können anschließend mit der Split-View-Funktion bis zu vier Aufnahmen gleichzeitig vergleichen, Fortschritte über Wochen oder Monate hinweg visualisieren, Abweichungen vom Plan frühzeitig erkennen und diese Informationen direkt mit Bauherren teilen. Alles innerhalb der OpenSpace-Plattform.

Drone Progress Tracking Real World Examples

2. Vermessung und Kartierung

Drohnen sind heute ein unverzichtbares Werkzeug für die Vermessung und die Planung vor Baubeginn. Sie ermöglichen es, präzise topografische Daten zu erfassen und Karten sowie Punktwolken in einem Bruchteil der Zeit zu erstellen, die mit klassischen Vermessungsmethoden erforderlich wäre.

Vorteile:

  • Schneller, sicherer und kosteneffizienter als manuelle Vermessung
  • Präzise Daten für Geländemodellierung, Entwässerung und Planung
  • Einfachere logistische Planung
  • Hochwertige Daten für die Integration in BIM- und CAD-Systeme

Praxisbeispiel:

Tiefbauunternehmen nutzen OpenSpace Air, um automatisch 3D-Modelle und Orthomosaike aus Drohnenflügen zu erzeugen. Die Ergebnisse lassen sich problemlos in Formate exportieren, die in Tools wie ArcGIS oder Civil 3D für Planung und Validierung weiterverwendet werden können.

3. Sicherheit und Risikomanagement

Ein weiterer zentraler Anwendungsfall für Drohnen ist die Verbesserung der Sicherheit durch Remote-Inspektionen. Anstatt Personal in gefährliche oder schwer zugängliche Bereiche zu schicken, können Drohnen Bilder und Videos aus sicherer Entfernung erfassen.

Vorteile:

  • Reduzierung von Risiken für Mitarbeitende
  • Frühzeitige Identifikation potenzieller Gefahren
  • Unterstützung bei der Überprüfung von Sicherheitsstandards – jederzeit und ortsunabhängig

Praxisbeispiel:

Ein Sicherheitsverantwortlicher nutzt Drohnen, um aktive Baustellenbereiche und Logistikflächen aus der Luft zu erfassen. Nach der Integration der Daten in OpenSpace Air können die Aufnahmen mit Bauplänen überlagert werden, um beispielsweise Absperrungen zu überprüfen oder sichere Wege für Maschinen und Teams sicherzustellen. Diese visuellen Informationen stehen anschließend dem gesamten Team und relevanten Stakeholdern in voller Auflösung zur Verfügung.

4. Erdarbeiten und Mengenermittlung

Drohnen machen die Analyse von Erdarbeiten und Volumenberechnungen schneller, einfacher und genauer. Durch den Vergleich von topografischen Daten über verschiedene Zeitpunkte hinweg lassen sich Massenbewegungen präzise berechnen.

Vorteile:

  • Weniger Bedarf an manuellen Messungen
  • Analyse von Gelände, Entwässerung und Massenbewegungen mit Heatmaps und Messwerkzeugen
  • Bessere Nachverfolgung von Mengen und Produktivität
  • Unterstützung bei der Prüfung von Nachunternehmerrechnungen

Praxisbeispiel:

Mit OpenSpace Air analysieren Bauingenieure Erdarbeiten und Aushubbereiche mithilfe von Cut-and-Fill-Funktionen und Höhenmodellen. Das ermöglicht eine genauere Berichterstattung und reduziert das Risiko kostspieliger Überaushub.

2D- und 3D-Messfunktionen werden in den kommenden Wochen in OpenSpace Air verfügbar sein. Diese erweiterten Funktionen ermöglichen eine effizientere Baustellenanalyse, höhere Genauigkeit und weniger manuellen Vermessungsaufwand.

5. Kommunikation und Reporting

Drohnenaufnahmen sind ein äußerst effektives Mittel, um alle Projektbeteiligten auf dem aktuellen Stand zu halten. Hochwertige visuelle Daten erleichtern die Kommunikation von Projektfortschritten – auch für nicht-technische Stakeholder.

Vorteile:

  • Komplexe Informationen verständlich visualisieren
  • Mehr Transparenz und Vertrauen bei Auftraggebern
  • Bessere Zusammenarbeit zwischen Teams

Praxisbeispiel:

Bauherren und Projektentwickler nutzen OpenSpace Air, um visuelle Berichte zu erstellen, die Luftaufnahmen und 360°-Aufnahmen kombinieren. So erhalten alle Beteiligten – vom Management bis zum Baustellenteam – einen klaren Überblick und können fundiertere Entscheidungen treffen.

OpenSpace Air Screenshot

OpenSpace Air – Drohnen in der Visual Intelligence Platform

Mit OpenSpace Air können Sie Aufnahmen jeder Drohne hochladen. Daraus erstellen wir automatisch hochwertige Orthomosaike, 3D-Modelle und Punktwolken.

In Kombination mit unserer Visual Intelligence Platform entsteht ein zentraler Ort, an dem alle visuellen Baustellendaten zusammenlaufen , von Drohnen, Smartphones, 360°-Kameras und Laserscannern.

Das Ergebnis: vollständige Transparenz aus jeder Perspektive und die Möglichkeit, visuelle Daten schnell in verwertbare Erkenntnisse zu überführen, um Projekte effizient zu steuern, Risiken zu reduzieren und fundierte Entscheidungen zu treffen.

FAQs

1. Wie werden Drohnen im Bauprojektmanagement eingesetzt?

Drohnen werden für Vermessung, Fortschrittsdokumentation, Inspektionen, logistische Planung und Reporting eingesetzt. Sie liefern hochwertige visuelle Daten, die eine sichere, effiziente und präzise Projektsteuerung ermöglichen.

2. Welche Vorteile bieten Drohnen im Bau?

Drohnen verbessern die Transparenz ab dem ersten Projekttag, reduzieren Vor-Ort-Termine, erhöhen die Sicherheit und sparen Zeit. Gleichzeitig ermöglichen sie eine präzise Dokumentation für Abrechnung, Qualitätssicherung und Terminplanung.

3. Können Drohnen mit Projektmanagement-Tools integriert werden?

Ja. Plattformen wie OpenSpace Air ermöglichen die Verarbeitung und Integration von Drohnendaten in Tools wie ArcGIS, Autodesk Construction Cloud oder Procore. So entsteht eine zentrale Datenbasis für alle Projektbeteiligten.

4. Wie reduzieren Drohnen Risiken im Bau?

Durch schnelle und sichere Datenerfassung aus der Luft reduzieren Drohnen den Bedarf an manuellen Inspektionen und ermöglichen eine frühzeitige Erkennung von Risiken, sowohl im Bereich Sicherheit als auch im Projektverlauf.

Möchten Sie mehr über OpenSpace Air erfahren?

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OpenSpace Progress Tracking: Häufig gestellte Fragen https://www.openspace.ai/de/blog/openspace-progress-tracking-powered-by-disperse-haeufig-gestellte-fragen/ Fri, 22 Aug 2025 18:38:32 +0000 https://www.openspace.ai/blog/openspace-progress-tracking-powered-by-disperse-haeufig-gestellte-fragen/ Kurz nach dem Start von OpenSpace Progress Tracking hatten wir die Gelegenheit, mit Elliot Christiansen, Senior Vice President of Operations bei Cleveland Construction, zu sprechen. Als einer der ersten Nutzer teilte Elliot spannende Einblicke in die Zusammenarbeit von Cleveland Construction mit OpenSpace – darunter, wie sein Team OpenSpace Progress Tracking bereits erfolgreich einsetzt. Während des Gesprächs […]

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Kurz nach dem Start von OpenSpace Progress Tracking hatten wir die Gelegenheit, mit Elliot Christiansen, Senior Vice President of Operations bei Cleveland Construction, zu sprechen. Als einer der ersten Nutzer teilte Elliot spannende Einblicke in die Zusammenarbeit von Cleveland Construction mit OpenSpace – darunter, wie sein Team OpenSpace Progress Tracking bereits erfolgreich einsetzt.

Während des Gesprächs und der Live-Demo haben wir großartige Fragen von Teilnehmenden erhalten. In diesem Blog beantworten wir Fragen zu Anwendungsfällen, Funktionalität und Reporting. (Falls Sie das Webinar verpasst haben, können Sie sich die On-Demand-Aufzeichnung ansehen.)

Projektarten und Anwendungsfälle

Gibt es eine Mindestgröße, die Objekte haben müssen, damit sie für das Tracking erkannt werden?

OpenSpace Progress Tracking kann alles erfassen, was auf einem Bild visuell unterscheidbar ist – sogar kleine Objekte wie Steckdosen oder Sprinklerköpfe.

Wird Progress Tracking auch auf Außenbereiche und Baustellengelände angewendet, insbesondere mit dem neuen OpenSpace Air?

Ja, Drohnenaufnahmen mit OpenSpace Air können bereits für die Fortschrittsverfolgung im Außen- und Geländeumfeld genutzt werden.

Kann OpenSpace Progress Tracking auch für Infrastruktur-Großprojekte eingesetzt werden?

Ja. Der ideale Ansatz für solche Projekte ist der Einsatz von Drohnen in Kombination mit OpenSpace Air, um auch Drohnenaufnahmen zu erfassen, zu verarbeiten und bereitzustellen. Diese liefern den visuellen Kontext, um Fortschritte in der Plattform nachzuverfolgen.

Funktioniert OpenSpace Progress Tracking auch für individuelle Gebäude wie Wasser- oder Kläranlagen oder nur für wiederholbare Gebäudetypen wie Hochhäuser oder Krankenhäuser?

OpenSpace Progress Tracking funktioniert sowohl für wiederholbare als auch für individuelle, maßgeschneiderte Projekte – also überall dort, wo objektive Daten Ihrem Team helfen können, Herausforderungen wie Personalmangel, enge Zeitpläne oder begrenzte Budgets zu meistern.

Kann Ihre Lösung Industrie-Rohrleitungen und Tiefbauarbeiten nachverfolgen?

Ja, Industrie-Rohrleitungen können ebenfalls erkannt und nachverfolgt werden, um wertvolle Einblicke in Bauprojekte zu liefern.

Nutzen auch Nachunternehmer das Produkt, und wenn ja, wie?

Ja, verschiedene Gewerke (Trockenbau, Haustechnik, Elektro) verwenden OpenSpace Progress Tracking, um Zeitpläne zu verwalten, den Baufortschritt zu überwachen sowie Zahlungsanträge vorzubereiten und zu prüfen.

Kann das System bestimmte Gewerke oder Arbeitsbereiche isolieren und nachverfolgen, z. B. Elektro- oder TGA-Gewerke?

Ja. Gemeinsam mit unseren Kund:innen definieren wir den Tracking-Umfang individuell. Manche Projekte umfassen das vollständige Termintracking (alle trackbaren Aufgaben im Zeitplan), andere konzentrieren sich gezielt auf einzelne Gewerke wie Trockenbau oder Elektro – dafür aber mit höherer Detailtiefe.

Ist BIM zwingend erforderlich oder reicht auch ein PDF-Plan?

BIM ist ein hilfreiches Tool, aber nicht zwingend notwendig. OpenSpace Progress Tracking lässt sich problemlos auch nur mit PDF-Plänen einrichten und nutzen.

Wir erhalten als Trockenbau-Subunternehmer PDF-Terminpläne vom Generalunternehmer. Reicht das aus, um den Fortschritt nachzuvollziehen?

Ja, das reicht aus, um den Fortschritt gegen den Plan zu tracken und alle Funktionen der Plattform zu nutzen. Lediglich die Rückführung der Terminplandaten ins Ursprungsformat ist in diesem Fall nicht möglich.

Was passiert, wenn das Modell während der Bauphase nicht vollständig ist und noch angepasst wird?

Wir wissen, dass Änderungen im Bauwesen unvermeidlich sind. Updates an Modell und Zeitplan werden von unserem Team auf Anfrage eingepflegt. Wenn das Modell nicht detailliert genug für ein vollständiges Tracking ist, reichen PDF-Baupläne aus. Änderungen am Modell oder an den Plänen werden von OpenSpace Progress Tracking während des gesamten Projektverlaufs verarbeitet. Beispiel: Wenn Lüftungskanäle anders erscheinen als modelliert, tracken wir sie trotzdem anhand der Baupläne oder kennzeichnen Abweichungen.

Können 360°-Aufnahmen verschiedene Höhen am gleichen Standort unterscheiden, z. B. oberhalb und unterhalb eines Stegs?

Um Probleme zu vermeiden, empfehlen wir, vor dem Hochgehen zu einer separaten Steg-Etage zu wechseln. Unser Team arbeitet aktuell an einer verbesserten Multilevel-Capture-Funktion.

Können terrestrische LiDAR-Scans hochgeladen werden?

Ja. Terrestrische LiDAR-Scans können in die OpenSpace-Plattform importiert werden und können für das Fortschrittstracking genutzt werden.

Wie oft muss ich erfassen, um ein erfolgreiches Fortschrittstracking sicherzustellen?

Optimal ist eine vollständige Erfassung einmal pro Woche. Bei Bedarf empfehlen wir jedoch auch individuell abgestimmte Intervalle.

Braucht man eine:n dedizierte:n Mitarbeiter:in nur für die Aufnahmen und Progress Tracking oder kann das z. B. ein Bauleiter zusätzlich übernehmen?

In der Regel übernimmt ein Projektingenieur die OpenSpace-Erfassung während der täglichen Baustellenbegehungen. Die Bilder aus OpenSpace Capture und die Daten aus OpenSpace Progress Tracking sind dann für alle Rollen und Teams zugänglich – von Bauleitern über Projektmanager:innen und Führungskräfte bis hin zu Auftraggebern.

Haben Eigentümer:innen oder Planungsteams Bedenken beim Hochladen von Plänen, CAD/Revit-Dateien, Terminplänen usw.?

Bisher gab es keine Probleme. Wir bei OpenSpace verpflichten uns, alle Dokumente vertraulich zu behandeln. Weitere Informationen finden Sie im OpenSpace Trust Center.

Output und Reporting

Wie lange dauert es, bis Fortschrittsberichte nach einer 360°-Aufnahme vorliegen?

In der Regel beträgt die Bearbeitungszeit 24–48 Stunden. Mit den Kund:innen wird ein fester Tag für den Bericht sowie ein Stichtag für die Aufnahme ein bis zwei Tage zuvor abgestimmt.

Gibt es am Projektende einen Abschlussbericht mit Durchschnittswerten der Installationszeiten pro Tätigkeit?

Dieses Format gehört aktuell nicht zum Standardreporting. Wir unterstützten Kund:innen aber mit individuellen Reports oder stellen die Rohdaten bereit. Wenden Sie sich an Ihre:n OpenSpace-Ansprechpartner:in oder fordern Sie eine Demo an.

Wie liefert OpenSpace Fortschrittsberichte oder Baustelleninspektionsberichte an Kund:innen?

OpenSpace-Aufnahmen werden verarbeitet und der Baufortschritt automatisch erkannt. Diese Daten werden in der Plattform und in Berichten bereitgestellt.

Zeigt OpenSpace Progress Tracking Unterschiede zwischen geplanten und tatsächlich ausgeführten Arbeiten?

Ja. Durch die Terminplan-Integration bieten wir verschiedene Optionen, geplante vs. tatsächliche Arbeiten im System darzustellen.

Wie wird der Status einzelner Aktivitäten aktualisiert?

OpenSpace Progress Tracking analysiert die Projektdokumentation und erkennt mit jeder Erfassung Änderungen gegenüber der Vorwoche. Ein Hybrid-Ansatz aus KI und Expertenteams aus der Baupraxis sorgt für präzise und vollständige Ergebnisse.

Vergleicht OpenSpace Progress Tracking Aufnahmen unterschiedlicher Zeitpunkte und hebt Fortschritte in den Fotos hervor?

Ja, über die Issue-Tags können Sie Abweichungen (Nacharbeit, Planabweichungen etc.) im Side-by-Side-Vergleich sehen. Fortschritts-Insights erscheinen in der Plattform und in den Berichten, inklusive Highlight-Funktion pro Raum. Einzelne Objekte im Foto werden dabei nicht separat markiert.

Kann OpenSpace Progress Tracking BIM-Parameter aktualisieren, um installierte Elemente hervorzuheben?

Diese Funktion ist in Arbeit. Bleiben Sie dran!

Ist OpenSpace Progress Tracking mit Microsoft Project kompatibel?

Ja, Microsoft Project-Terminpläne können genutzt werden, um den Fortschritt gegen die Planung zu tracken.

Kann der Fertigstellungsgrad je Phase direkt in Vista hochgeladen werden?

Derzeit gibt es keine direkte Integration mit Vista. Vista kann jedoch CSV-Dateien importieren – die Excel-Reports können einfach in CSV konvertiert werden.

Kann ich das mit Power BI integrieren?

Wir prüfen gemeinsam mit Kund:innen, wie dieser Anwendungsfall unterstützt werden kann – z. B. über Datenexporte.

Gibt es eine Integration mit Autodesk Construction Cloud (ACC)?

Ja, OpenSpace ist direkt mit ACC integriert und kompatible Daten können so importiert und verarbeitet werden.

Hier erfahren Sie mehr über OpenSpace Progress Tracking

Demo anfordern

Wir freuen uns, mit Ihnen über die Implementierung von OpenSpace Progress Tracking in Ihren Projekten zu sprechen. Fordern Sie jetzt eine Demo an!

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FAQs zu OpenSpace Air – Ihr einfaches Tool zur Verwaltung von Drohnendaten https://www.openspace.ai/de/blog/faqs-zu-openspace-air-ihr-einfaches-tool-zur-verwaltung-von-drohnendaten/ Wed, 30 Jul 2025 22:29:15 +0000 https://www.openspace.ai/blog/faqs-zu-openspace-air-ihr-einfaches-tool-zur-verwaltung-von-drohnendaten/ Zum Start von OpenSpace Air hatten wir die Gelegenheit, mit einem unserer ersten Kunden zu sprechen: Adam Fyrer, Construction Technology Deployment Associate bei Suffolk Construction. Adam berichtete über die Erfahrungen von Suffolk mit Drohnen und wie sein Team heute OpenSpace nutzt, um die gesamte Baudokumentation in einer einzigen Lösung zu konsolidieren – 360°-Aufnahmen und Drohnendaten […]

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Zum Start von OpenSpace Air hatten wir die Gelegenheit, mit einem unserer ersten Kunden zu sprechen: Adam Fyrer, Construction Technology Deployment Associate bei Suffolk Construction. Adam berichtete über die Erfahrungen von Suffolk mit Drohnen und wie sein Team heute OpenSpace nutzt, um die gesamte Baudokumentation in einer einzigen Lösung zu konsolidieren – 360°-Aufnahmen und Drohnendaten auf derselben Plattform.

Wir laden Sie ein, sich das vollständige OpenSpace Air-Webinar on-demand anzusehen (es dauert etwa 30 Minuten). In diesem Blogbeitrag teilen wir jedoch einige Fragen und Antworten aus dem lebhaften Chat während des Webinars.

Drohnen-Hardware und Best Practices

Empfehlen Sie eine bestimmte Drohne für den Einstieg?

OpenSpace Air ist herstellerunabhängig – Sie können jede Drohne verwenden, die georeferenzierte Bilder aufnimmt. OpenSpace Air funktioniert mit beliebigen JPG-Bildern mit GPS-Daten, unabhängig von der verwendeten Drohne oder App. Bilder können zu Orthomosaiken, Punktwolken und 3D-Modellen verarbeitet oder als zusätzliche Bilder auf der Karte platziert werden. Sowohl manuell aufgenommene als auch automatisiert erfasste Bilder sind kompatibel. Viele unserer Kunden setzen auf die Mavic 3E, allerdings ist diese Drohne eher im höherpreisigen Segment angesiedelt.

Gibt es eine Mindestgröße oder ein Mindestgewicht für Drohnen?

Nein, OpenSpace Air stellt keine Anforderungen an Größe oder Gewicht der Drohne. Bitte beachten Sie jedoch die lokalen und nationalen Vorschriften in Ihrem Gebiet.

Benötigen Piloten von Drohnen unter 250 Gramm eine Lizenz für gewerbliche Nutzung?

Ja. Für den kommerziellen Einsatz von Drohnen ist eine Lizenz erforderlich – unabhängig vom Gewicht.

Ist eine Drohne mit 8K-Kamera ausreichend?

Mehr als ausreichend. Unsere Kunden erzielen zum Beispiel mit der Mavic 3E – mit 4K-Kamera, hochwertigem Objektiv und 20 Megapixeln – hervorragende Ergebnisse.

Brauchen die Drohnen RTK (Real-Time Kinematic)?

OpenSpace Air unterstützt RTK-fähige Drohnen, RTK ist jedoch keine Voraussetzung. Die RTK-Daten werden als Metadaten in den Bildern gespeichert und erhöhen die GPS-Genauigkeit.

Welche Flughöhe und Überlappung empfehlen Sie bei automatisierten Flugrouten?

Wir empfehlen, sich an die Vorgaben der Flug-App zu halten. Für beste Ergebnisse sollten mindestens 75 % Bildüberlappung und 65 % Seitenüberlappung eingehalten werden. Weitere Informationen finden Sie im Support-Artikel „Best Practices für Drohnenaufnahmen“.

Kann man die Bildqualität verbessern?

Die Bildqualität hängt von der verwendeten Drohne und Kamera ab. Viele Drohnen erlauben die Anpassung der Bildeinstellungen über die App des Herstellers.

Welche Einstellungen empfehlen Sie für eine bessere 3D-Ausgabe?

Die Bildqualität, Aufnahmewinkel, Höhenunterschiede und die Gesamtabdeckung beeinflussen die Qualität von 3D-Modellen. Für hochauflösende Punktwolken und 3D-Meshes empfehlen wir schräge Aufnahmen mit einem Winkel von 30–45°, um vertikale Flächen besser abzudecken. Details finden Sie im Support-Artikel „Best Practices für Drohnenaufnahmen“.

Können Bilder von der Fernsteuerung oder SD-Karte in OpenSpace Air hochgeladen werden?

Ja. Laden Sie die Bilder auf Ihren Computer herunter und anschließend in OpenSpace Air hoch. Folgen Sie dieser Anleitung zum Hochladen von Drohnenbildern.

Zugang und Funktionen von OpenSpace Air

Fallen für bestehende OpenSpace-Kunden zusätzliche Kosten für OpenSpace Air an?

Nein. Unternehmen mit einem aktiven OpenSpace Capture-Abonnement erhalten ohne Zusatzkosten Zugang zu OpenSpace Air – auch für Projekte, bei denen OpenSpace Capture nicht im Einsatz ist. Die Verarbeitung von Drohnenbildern zu Karten und 3D-Ausgaben ist für unbegrenzt viele Projekte möglich. Durch die Integration beider Lösungen wird Ihre gesamte Projektdokumentation – ob per Drohne oder 360°-Kamera – zentralisiert, was die Projektverfolgung und Analyse deutlich effizienter macht.

Nutzt OpenSpace Air bereits KI/maschinelles Lernen?

Ja. Es laufen bereits mehrere KI-Modelle im Hintergrund, und es werden laufend neue entwickelt.

Wie funktioniert die Overlay-Funktion in OpenSpace Air?

In der linken Menüleiste von OpenSpace Air finden Sie die Overlay-Funktion. Dort können Sie PDF-Dateien hochladen, um sie als Overlays auf Ihre Orthomosaiken zu legen. Diese Funktion eignet sich hervorragend zur Prüfung, ob Arbeiten nach Plan verlaufen. Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung finden Sie hier.

Können Nutzer in OpenSpace Air miteinander kommunizieren und zusammenarbeiten?

Ja. Hochgeladene Drohnenbilder sind für alle Projektbeteiligten mit Zugriffsrechten verfügbar. OpenSpace Air bringt die bildbasierte Zusammenarbeit auf ein neues Level – mit einer zentralen Plattform für Luftaufnahmen, 360°-Bilder, Foto-Uploads und Laserscans.

Ist die Beta-Phase abgeschlossen? Kann mein Unternehmen noch teilnehmen?

Die erste Beta ist abgeschlossen, aber wir planen weitere Beta-Programme für zukünftige Funktionen. Kontaktieren Sie Ihren OpenSpace-Ansprechpartner, wenn Sie teilnehmen möchten.

OpenSpace Air Roadmap

Werden Verknüpfungen zwischen OpenSpace Air und BIM unterstützt – z. B. Überlagerung von Punktwolken mit BIM-Dateien?

Das ist eine Funktion, die wir derzeit evaluieren. Ziel ist es, alle Dateien in einer gemeinsamen Ansicht darzustellen. Bleiben Sie dran für weitere Updates.

Werden 3D-Vergleiche ähnlich wie die 2D-Vergleichsfunktion unterstützt?

Noch nicht. Aber diese Anforderung haben wir an unser Produkt- und Entwicklungsteam weitergegeben.

Können zusätzlich zu Drohnenbildern auch 360°-Bilder hinzugefügt werden?

Derzeit werden nur Standard-2D-Bilder unterstützt. Unterstützung für 360°-Aufnahmen ist jedoch für später im Jahr geplant.

Wie sieht es mit Laserscans in OpenSpace Air aus?

Über OpenSpace BIM+ können Sie bereits Punktwolken aus Laserscans einbinden. Eine Erweiterung für OpenSpace Air wird geprüft.

Gibt es Schnitt-/Füllfunktionen und Messwerkzeuge?

Diese Funktionen sind für ein kommendes Update geplant.

Sind vertikale Fassadeninspektionen vorgesehen?

Ja, wir planen diese Funktion noch für dieses Jahr.

Wird es eine manuelle Georeferenzierung für präzisere Positionierung geben?

Ja, diese Funktion ist für dieses Jahr in Planung.

Werden Drohnenstationen unterstützt?

Wir beobachten die Entwicklung aktiv. Falls Sie bereits Drohnenstationen einsetzen oder dies planen, informieren Sie bitte Ihren OpenSpace-Ansprechpartner.

Weitere Informationen zu OpenSpace Air

Demo anfordern

Wir sprechen gerne mit Ihnen über den Einsatz von OpenSpace Air in Ihren Projekten. Fordern Sie jetzt eine Demo an!

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Lektionen aus der Praxis: Einfachere Baustellenerfassung für alle https://www.openspace.ai/de/blog/lektionen-aus-der-praxis-einfachere-baustellenerfassung-fuer-alle/ Fri, 04 Jul 2025 22:59:07 +0000 https://www.openspace.ai/blog/lektionen-aus-der-praxis-einfachere-baustellenerfassung-fuer-alle/ Jeff Flores war leitender Projektingenieur, bevor er Construction Tech Advocate bei OpenSpace wurde Bevor ich zu OpenSpace kam, war ich drei Jahre lang als Senior Project Engineer an einem riesigen Projekt mit 150.000 Quadratmetern Fläche in der Bay Area beteiligt. Ich war stark in unseren Reality-Capture-Prozess eingebunden – ich plante die Begehungen, koordinierte Zeitpläne mit […]

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Jeff Flores war leitender Projektingenieur, bevor er Construction Tech Advocate bei OpenSpace wurde

Bevor ich zu OpenSpace kam, war ich drei Jahre lang als Senior Project Engineer an einem riesigen Projekt mit 150.000 Quadratmetern Fläche in der Bay Area beteiligt. Ich war stark in unseren Reality-Capture-Prozess eingebunden – ich plante die Begehungen, koordinierte Zeitpläne mit anderen Projektingenieuren und stellte sicher, dass jede Ecke der Baustelle Woche für Woche erfasst wurde.

Reality Capture spielte eine entscheidende Rolle dabei, wie wir Fortschritte dokumentierten, teamübergreifend kommunizierten und uns selbst in die Verantwortung nahmen. Aber selbst mit gut funktionierenden Systemen gab es Möglichkeiten, den Prozess noch intuitiver zu gestalten.

Der Rhythmus eines verlässlichen Prozesses

Unser Workflow zur Baustellenerfassung funktionierte – er war strukturiert, konsistent und entscheidend dafür, dass das Team im Gleichklang blieb. Unsere Begehungswege für die Aufnahmen waren definiert, die Verantwortlichkeiten verteilt, und wir kannten die Abfolge auswendig. Jede Woche schalteten wir die Kamera ein, verbanden uns per Mobilgerät, öffneten die OpenSpace-App, wählten den richtigen Plan, setzten die Markierung – und los ging der Rundgang.

Dieser Prozess war zuverlässig. Doch je komplexer das Projekt wurde, je mehr neue Teammitglieder dazukamen oder sich Zuständigkeiten verschoben, desto mehr Aufmerksamkeit erforderten selbst kleine Aufgaben – wie das Auswählen des richtigen Plans oder das Bestimmen des Startpunkts.

Mit der Zeit ging es nicht mehr um die Schwierigkeit der einzelnen Schritte – sondern um deren ständige Wiederholung und die dadurch entstehende mentale Belastung, während man versucht, sich auf das Geschehen vor Ort zu konzentrieren. Der Prozess verlangte Präsenz und Konsistenz, und in einem geschäftigen Baustellenumfeld konnten schon ein paar Minuten App-Navigation den Arbeitsfluss stören.

Zuverlässigkeit trifft Geschwindigkeit: warum OpenSpace QuickCodes entwickelt hat

Deshalb freue ich mich, beim Launch von QuickCodes dabei zu sein – eine der neuesten Funktionen von OpenSpace.

Mit QuickCodes bringt man QR-Codes an den typischen Startpunkten für die Aufnahmen an. Beim Scannen starten die 360°-Aufnahmen automatisch – mit dem richtigen Grundriss und Startpunkt, bereits vorausgewählt. Kein Scrollen, kein Pin setzen, kein Rätselraten.

Dieses Update mag klein erscheinen, aber es hat große Wirkung:

  • Für neue Nutzer:innen: Es braucht keine ausführlichen Schulungen oder Anleitungen. Einfach scannen – und los geht’s.
  • Für erfahrene Teams: Auch wenn das Arbeiten mit OpenSpace bereits leicht von der Hand geht, spart das Wegfallen von Plan-Suche und Startpunkt-Bestätigung wertvolle Minuten.
  • Für Großprojekte: Arbeitsabläufe lassen sich einfacher standardisieren – über Hunderte ähnliche Einheiten hinweg, mit einem konsistenten und wiederholbaren Prozess.

Reale Ergebnisse für reale Projekte

Stellen Sie sich vor, Sie sparen bei jeder Aufnahme nur ein paar Minuten – multipliziert mit Dutzenden Rundgängen pro Tag und mehreren Nutzer:innen vor Ort. Das spart nicht nur Zeit – Sie gewinnen Stunden pro Woche für wertvollere Aufgaben wie Koordination und Planung.

Genauso wichtig: Sie reduzieren das Risiko menschlicher Fehler. Mit QuickCodes in OpenSpace sind der richtige Plan und Standort im QR-Code hinterlegt. Die Aufnahmen beruhen nicht mehr auf Gedächtnisleistung, sondern auf Systematik.

Brücke zwischen Baustelle und Zukunft

Ich kenne die Herausforderungen unserer Kund:innen aus eigener Erfahrung – und jetzt bin ich Teil des Teams, das Lösungen dafür entwickelt. Genau deshalb bedeutet mir QuickCodes auch persönlich so viel. Es ist das Tool, das ich mir damals gewünscht hätte, als ich Millionen von Quadratmetern dokumentiert und organisiert habe.

Wie bei allem, was wir entwickeln, ist das Ziel von QuickCodes klar: Reality Capture so nahtlos und intuitiv wie möglich machen. Egal ob Einsteiger:in oder OpenSpace-Profi – QuickCodes hilft, schneller, intelligenter und mit weniger Reibung zu arbeiten.

Denn wenn es auf der Baustelle reibungsloser läuft, profitieren alle davon.

Wenn Sie OpenSpace noch nicht zur Dokumentation Ihrer Projekte nutzen, zeigen wir Ihnen gerne in einer kurzen Demo alle Funktionen – inklusive QuickConnect.

Mehr über OpenSpace und unsere Funktionen:

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OpenSpace KI für den Bau — Spatial Computing & generative KI https://www.openspace.ai/de/blog/openspace-ki-fuer-den-bau-spatial-computing-generative-ki/ Thu, 03 Apr 2025 16:53:16 +0000 https://www.openspace.ai/blog/openspace-ki-fuer-den-bau-spatial-computing-generative-ki/ Michael Fleischman ist Chief Technology Officer und Mitgründer von OpenSpace Einleitung: ein Moment der Konvergenz Künstliche Intelligenz beflügelt die öffentliche Vorstellungskraft wie kaum eine Technologie zuvor. Ob es um Durchbrüche bei großen Sprachmodellen oder um die neuesten Entwicklungen in der Robotik geht – KI ist inzwischen Teil alltäglicher Gespräche, und das längst nicht mehr nur […]

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Michael Fleischman ist Chief Technology Officer und Mitgründer von OpenSpace

Einleitung: ein Moment der Konvergenz

Künstliche Intelligenz beflügelt die öffentliche Vorstellungskraft wie kaum eine Technologie zuvor. Ob es um Durchbrüche bei großen Sprachmodellen oder um die neuesten Entwicklungen in der Robotik geht – KI ist inzwischen Teil alltäglicher Gespräche, und das längst nicht mehr nur in Tech-Kreisen.

Doch warum gerade jetzt?

Was wir erleben, ist das Zusammenlaufen zweier bedeutender Trends: Spatial Computing und Generative KI. Bei OpenSpace entwickeln wir seit Jahren an dieser Schnittstelle – und nennen es die OpenSpace Spatial AI Engine: die zentrale Intelligenz, die viele unserer fortschrittlichsten Funktionen antreibt.

In diesem Beitrag werfen wir einen Blick unter die Haube der Spatial AI – was sie ist, warum sie relevant ist und wie sie die Zukunft der Bautechnologie mitgestaltet.

Ein kurzer Rückblick: KI-Hype und echte Substanz

Der Begriff Künstliche Intelligenz existiert bereits seit den 1950er-Jahren – und das Interesse daran kam in Wellen. Gelegentlich stieg die Aufmerksamkeit sprunghaft an, oft im Zusammenhang mit popkulturellen Ereignissen, etwa der Veröffentlichung von 2001: Odyssee im Weltraum im Jahr 1968 oder Terminator im Jahr 1986.

Trotz dieser frühen Hype-Phasen verlief ein Großteil der KI-Geschichte relativ ruhig, zumindest was ihre Auswirkungen auf den Alltag betraf. Es gab beeindruckende Meilensteine – wie IBMs Deep Blue, der 1996 Schachgroßmeister Garry Kasparov schlug, oder Watson, der bei der amerikanischen Quiz-Show Jeopardy! triumphierte. Doch diese Erfolge waren eher isolierte Demonstrationen – nicht das „Jetsons“-Zukunftsbild, das uns einst versprochen wurde.

Was sich im letzten Jahrzehnt verändert hat, ist die Kombination aus Rechenleistung, Datenverfügbarkeit und algorithmischer Raffinesse. KI ist heute weit mehr als ein Laborphänomen – sie bewegt sich zunehmend aus dem Bereich der Science-Fiction heraus und wird zu einem praktischen Werkzeug in unterschiedlichsten Branchen.

Spatial Computing: KI trifft auf die physische Welt

Im Kern beschreibt Spatial Computing Systeme, die ihre physische Umgebung verstehen und mit ihr interagieren können. Der Begriff stammt aus den 1980er-Jahren, hat aber in den letzten Jahren durch neue Anwendungsfelder eine ganz neue Bedeutung bekommen – unter anderem durch:

  • Virtuelle und erweiterte Realität (z. B. Apple Vision Pro)
  • Autonomes Fahren (z. B. Waymo)
  • Robotik (z. B. Spot von Boston Dynamics) und Drohnen
  • Vorhersagen zur Luftqualität (z. B. PurpleAir-Sensoren)

Während Unternehmen wie Apple Spatial Computing vor allem mit immersiven Erlebnissen in Verbindung bringen (Apple spricht bei seinen VR-Produkten explizit von „Spatial Computing“), ist das Konzept eigentlich viel umfassender: Es geht darum, Maschinen zu befähigen, ihre Umgebung zu erfassen, sich darin zu orientieren und darauf basierend Entscheidungen zu treffen.

Bei OpenSpace haben wir diesen Trend früh erkannt. Wir waren überzeugt: Mit der Weiterentwicklung von Sensorik – insbesondere Kameras, die kleiner, günstiger und leistungsfähiger werden – entsteht die Chance, Spatial Computing in die Baubranche zu bringen. Durch die Kombination dieser Sensoren mit Verfahren wie SLAM (Simultaneous Localization and Mapping) und Structure from Motion konnten wir die Baudokumentation automatisieren und die Daten von der Baustelle zugänglicher machen als je zuvor.

Diese Idee wurde zum Fundament von OpenSpace. Und bis heute haben unsere Nutzer bereits über 3,7 Milliarden Quadratmeter an Baustellenbildern erfasst.

Der Aufstieg der generativen KI

Parallel dazu vollzieht sich eine weitere technologische Transformation: der Aufstieg der generativen KI. Dabei handelt es sich um Systeme, die auf Basis erlernter Muster aus riesigen Datenmengen eigenständig Inhalte erzeugen können – etwa Texte, Bilder, Audio oder Videos.

Diese generativen Modelle bilden die Grundlage für eine neue Generation von KI-gestützten Chatbots. Das bekannteste Beispiel ist ChatGPT – weit leistungsfähiger als frühere Chatbot-Generationen wie Siri oder Alexa (ganz zu schweigen von ihren Vorläufern, etwa Microsofts berüchtigtem Clippy).

Warum passiert das alles gerade jetzt?

Der entscheidende Durchbruch war eine maschinelle Lernarchitektur namens Transformer. Sie ermöglichte es, Modelle im großen Maßstab parallel auf vielen Rechnern zu trainieren – und dadurch riesige Datenmengen zu verarbeiten, wie es zuvor nicht möglich war.

Die daraus entstandenen sogenannten Foundation Models lernten etwas scheinbar Einfaches: das nächste Wort in einem Satz vorherzusagen. Doch dabei erwarben sie weit mehr als nur Grammatik oder Fakten – sie entwickelten auch ein erstaunliches Maß an Alltagsverständnis darüber, wie die Welt funktioniert.

Ein Beispiel: Das Modell „versteht“, dass eine fallengelassene Wasserflasche auslaufen kann – und dass verschüttetes Wasser rutschig sein könnte. Solches Kontextwissen war in früheren KI-Zeiten kaum vermittelbar.

So leistungsfähig Foundation Models auch sind – allein genügen sie nicht. Um sie für spezifische Branchen oder Anwendungsfälle nutzbar zu machen, braucht es ein sogenanntes Fine-Tuning. Dabei wird das Modell mit sorgfältig ausgewählten Beispielen – oft unter Einbezug menschlichen Feedbacks – weitertrainiert.

An dieser Stelle wird generative KI wirklich praktisch. Feinjustierte Modelle können dann spezialisierte Aufgaben übernehmen, etwa Berichte zusammenfassen oder Fragen gezielt beantworten – vorausgesetzt, sie sind gut trainiert und mit Fachwissen angereichert.

Ohne dieses Fine-Tuning wirken die Modelle oft vage oder generisch. Wie DPR Construction in einem aktuellen Bericht betonte, stoßen allgemeine KI-Tools in der Praxis – etwa auf Baustellen – schnell an ihre Grenzen. Sie liegen nicht immer komplett falsch, aber selten wirklich richtig.

Einführung der Spatial AI Engine

Bei OpenSpace lösen wir genau dieses Problem – durch die Verbindung der Stärken beider Welten:

  • Spatial Computing für das Verständnis physischer Umgebungen
  • Generative KI für das Verständnis von Sprache und Kontext
  • Branchenspezifisches Fine-Tuning für reale Aufgaben auf der Baustelle

Diese Kombination bildet die Grundlage unserer Spatial AI Engine – ein System, das 360°-Bilder, mobile Fotos, Dokumente und sogar natürliche Sprache interpretieren kann, um Nutzer:innen bei der Navigation durch komplexe Baustellen zu unterstützen.

Der Blick nach vorn: KI, die für Sie arbeitet

Das Ziel von Spatial AI ist nicht nur, Technologie intelligenter zu machen – sondern Ihre Arbeit einfacher, schneller und fundierter. Deshalb entwickeln wir bei OpenSpace Systeme, die speziell für die Bauindustrie optimiert sind, mit realen Daten trainiert wurden und sich nahtlos in bestehende Arbeitsabläufe integrieren lassen.

Und das ist erst der Anfang. Während sich die Technologien hinter Spatial Computing und Generativer KI kontinuierlich weiterentwickeln, wächst auch unser Potenzial, daraus praxisnahe und wirkungsvolle Werkzeuge für die gebaute Welt zu machen.

Weitere Ressourcen:

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Manuelle Fotodokumentation vs. passive 360°-Erfassung für die Baustelle: Ein Erfahrungsbericht der Leuthard Gruppe https://www.openspace.ai/de/blog/manuelle-fotodokumentation-vs-passive-360-erfassung-fuer-die-baustelle/ Fri, 19 Jul 2024 21:47:58 +0000 https://www.openspace.ai/blog/manuelle-fotodokumentation-vs-passive-360-erfassung-fuer-die-baustelle/ Seit mehr als 100 Jahren liefert die schweizer Leuthard-Gruppe Bauprojekte von Hochbau über Straßenbau bis hin zum Tiefbau. Henner Mohr ist dabei als Leiter Ausführung gemeinsam mit seinen Kollegen und Kolleginnen mit der Umsetzung dieser Projekte beschäftigt. Innovation für mehr Effizienz Ein relevantes Thema ist für ihn dabei unter anderem auch der Einsatz technischer Lösungen […]

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Seit mehr als 100 Jahren liefert die schweizer Leuthard-Gruppe Bauprojekte von Hochbau über Straßenbau bis hin zum Tiefbau. Henner Mohr ist dabei als Leiter Ausführung gemeinsam mit seinen Kollegen und Kolleginnen mit der Umsetzung dieser Projekte beschäftigt.

Innovation für mehr Effizienz

Ein relevantes Thema ist für ihn dabei unter anderem auch der Einsatz technischer Lösungen für die Baustelle. Das Ziel ist dabei einerseits den Bauprozess effizienter und nachhaltiger zu gestalten (Stichwort Fachkräftemangel), andererseits aber auch am Puls der Zeit zu bleiben und sich am Markt als innovativer Baudienstleister zu positionieren. “Die Leuthard Gruppe hat sich schon vor langer Zeit verschrieben, auch den Trend mitzugehen. Wir sind ziemlich weit, was die ganze BIM-Technologie anbelangt. Wir planen nicht nur BIM-basiert, wir bauen auch BIM-basiert”, sagt Henner dazu.

Henner weiß aber auch, dass das nicht immer und überall der Fall ist. “Die Baubranche war in meinem Empfinden schon immer super träge”, sagt er. Vor seinem Wechsel zur Leuthard Gruppe erinnert er sich noch an Baubesprechungen an einem großen Tisch, wo auf Plänen händisch einzelne Mängel notiert und hunderte Fotos verschickt wurden. Alles andere als effizient.

Gezielt Probleme lösen – Beispiel Bestandserfassung

Zu OpenSpace sind er und sein Team aber nicht gekommen, weil das Unternehmen an sich einfach digitaler sein wollte. Es gab viel eher eine ganz bestimmte Herausforderung, die es zu lösen galt. Für den anstehenden Umbau einer Schule musste sein Team nämlich erstmal den kompletten Bestand aufnehmen. Da es im Gebäude über die Jahre viele Umbauten gab, waren die Pläne aber nicht mehr auf dem aktuellsten Stand. Um ein besseres Verständnis von Baumaterialien, Haustechnik und Co zu bekommen, bat Henner einen Kollegen, vor Ort in jedem Raum Fotos aufzunehmen. Zwei Personen haben über zwei Tage hinweg also hunderte von Fotos erstellt. Das Ergebnis? Lückenhaft, meint Henner: “Ich musste mir etwas Bestimmtes ansehen. Dann habe ich von dem Raum ein Foto rechts, ein Foto links, ein Foto oben und ein Foto unten, aber genau die Stelle, die ich brauche hab ich nicht abgedeckt.”

Leuthard Gruppe OpenSpace Screenshot
Alle 360°-Bilder sind direkt am Grundrissplan hinterlegt

Henner und sein Kollege Florian Schalko hatten bald den Gedanken, dass 360°-Kameras eventuell das Problem lösen könnten. Auf einer Messe sind die beiden dann auf OpenSpace gestoßen und haben die Lösung auch direkt ausprobiert. Das Ergebnis hat mehr als nur überzeugt. “Das fällt einem dann erst richtig auf”, meint Henner. “Die ganzen Fotos, die wir über zwei Jahre, die so ein Bauvorhaben manchmal läuft, erstellt haben. Und wenn wir dann irgendeinen Versicherungsschaden haben, dann finden wir nämlich genau das Foto, das wir brauchen, nicht.” Weil OpenSpace in 360° aufnimmt und alle Bilder automatisch am Grundrissplan verortet sowie mit einem Zeitstempel versieht, kann das jetzt nicht mehr passieren. Florian hat es sogar geschafft, an Hand der Aufnahmen von OpenSpace die alten Pläne zu aktualisieren, und zwar in 3D.

Beispiel einer Vor-Ort-Notiz der Leuthard Gruppe in OpenSpace
Beispiel einer Vor-Ort-Notiz der Leuthard Gruppe in OpenSpace

Ein klarer Mehrwert, der für das Team der Leuthard Gruppe sofort erkennbar war. “Und zwar nicht im Sinne ‘das ist ja alles ganz schön’, sondern eine wirklich effiziente Lösung. Es muss einfach wirklich Zeit sparen und mit OpenSpace haben wir da eine Lösung gefunden, die wirklich viel leisten kann.” sagt Henner. Auch bei den nächsten Projekten wollen Henner und sein Team deshalb nicht mehr auf OpenSpace verzichten müssen.

Mehr Informationen zur 360°-Erfassung

Wenn Sie nicht nur lesen sondern auch sehen möchten, wie die Leuthard Gruppe rund um Henner Mohr OpenSpace für ihre Projekte einsetzt, dann sehen Sie sich doch unsere gemeinsame „Baubesprechung“ auf YouTube an. Mehr Informationen über unsere Produkte sowie relevante Anwendungsfälle, finden Sie über folgende Links:

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Vereinfachen Sie die Baukoordination mit einfach zu bedienenden Tools von OpenSpace https://www.openspace.ai/de/blog/vereinfachen-sie-die-baukoordination-mit-einfach-zu-bedienenden-tools-von-openspace/ Fri, 05 Jul 2024 19:51:14 +0000 https://www.openspace.ai/blog/vereinfachen-sie-die-baukoordination-mit-einfach-zu-bedienenden-tools-von-openspace/ Building on our image-based construction capture, OpenSpace has evolved to give you more than just photo documentation. We deliver powerful construction coordination tools that put your images at the heart of your daily activities. Always find what you need and act even faster – whether in the office or on the construction site. Construction site, […]

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Building on our image-based construction capture, OpenSpace has evolved to give you more than just photo documentation. We deliver powerful construction coordination tools that put your images at the heart of your daily activities. Always find what you need and act even faster – whether in the office or on the construction site.

Construction site, design and BIM coordination – quick & easy

In this article, we look at various tasks of project teams and explain how OpenSpace can ensure better coordination.

Visiting the construction site: Image-based coordination on site

It’s a new day on the construction site and the project team has just completed the first mockup for a block of conference rooms. Next up is a walkthrough with the client and the architect. On the way there, the project manager connects his 360° camera, starts the OpenSpace app on his smartphone and taps record. During the walkthrough, OpenSpace AI documents everything that is in the project manager’s path and automatically attaches the images to the floor plan.

If someone spots a problem or defect during the walkthrough, the project manager simply takes a photo to create an on-site note. They add comments and assign the notes to the responsible people or subcontractors – right on site. Behind the scenes, OpenSpace automatically pins each note to the floor plan and also assigns it to a specific zone that the project manager has pre-defined.

Example of creating an on-site note in OpenSpace
Example of creating an on-site note in OpenSpace

After the inspection, the project manager creates and sends a PDF report with all the notes in just a few clicks, summarizing the problems and deficiencies so that they can be addressed immediately.

Example of creating a PDF report of relevant notes.
Example of creating a PDF report of relevant notes.

Coordinate design from the office

Back in the office, a project manager is checking a defect that was brought to her attention in an on-site note – it looks like extra MDF panels were added to the window trim. To quickly get to the bottom of the matter, she adds the site manager to the on-site note. A few minutes later, the site manager sends a response pointing out that the window trim originally looked bad – it was sticking out of the pocket it was supposed to be hidden in.

Without having to go to the construction site, the project manager simply jumps directly from the on-site note to the OpenSpace footage. She opens the split view to compare the current state with a date before the MDF board was installed and can quickly confirm that the pocket is indeed not deep enough to completely conceal the window covering. Back in the note, she adds the architect to inform him that this change was necessary and closes the defect position.

Easy BIM coordination between office and construction site

Later in the day, the project manager gets a call from the drywall subcontractor who has an issue with an assigned defect – they are being asked to remove a gouged section of wall in one of the large conference rooms. The PM filters for the relevant zone, finds the note, and clicks on the 360° panorama viewer to view the latest footage. She can see that a corner of the room has been gouged and the height symmetry has been lost. The drywaller explains that his team had to set up the room that way to accommodate a plumbing line.

When the PM clicks on BIM Compare in OpenSpace, she can view the 3D model alongside the 360° image. Since the project also uses OpenSpace BIM+, she does a quick overlay of the model pipe on the image side and immediately notices that the pipe is outside the wall.

For easy and clear communication, she saves this BIM comparison view with a few clicks and shares it with the mechanical, electrical and plumbing designers – they can look at the saved view to adjust their design for future large conference rooms. Sounds like a productive day so far!

Example of creating a saved view (a feature of OpenSpace BIM+)
Example of creating a saved view (a feature of OpenSpace BIM+)

More information for better team coordination

To learn more about OpenSpace’s easy-to-use tools and how they can improve office-site coordination, check out our content on various construction coordination use cases . There you’ll find information on how you can use OpenSpace to resolve queries faster, better manage issues, streamline change orders, and more.

 There’s more to come!

We continue to develop new features that improve the user experience and simplify construction coordination in the office and in the field. Here is a list of recent and upcoming updates in OpenSpace Capture.

Available now: 

  • Project home screen on desktop : Discover the new home screen for each project for better and easier use. You immediately see all relevant information for easy access: active plans, the latest captures and recently created field notes.
  • Capture Paths in the 360° Pano Viewer : View a visualization of the entire captured path of your 360° video. A major upgrade, Capture Paths offers easier, more intuitive navigation that ensures you end up where you want – click anywhere on the path to jump to that location. Easily adjust the orientation and choose the color and opacity of your path to ensure the best visibility for the shot you’re in.
  • Zones : Create zones on your floor plans that correspond to what you want to track, such as rooms or work phases. OpenSpace automatically labels your field notes by the zones they’re in, making them easier to track and filter. (Look for more zone features in OpenSpace that will further simplify finding the information and images you need.)

Currently in beta:

  • Better plan management : In plan view, you can now filter by date and capture type to sort your 360° images, field notes, and 3D scans, making it easier to find what you need from a specific location and time.
  • Improved navigation in the mobile app : As part of our ongoing efforts to make your work on the job site easier, we’ve added a tabbed navigation bar at the bottom of the screen that lets you quickly switch between Home, Plans, Field Notes, and Settings. And now you can navigate through your images in the Project Browser by simply panning over your plan and using the time slider to jump to different points in time for a specific location.
  • Mobile Push Notifications : You can set up push notifications on your mobile device so you can respond quickly to an issue and stay up to date. You’ll be notified when captures are available to view or when a field note you’re assigned to or monitoring is updated with a new comment.

In planning:

  • Overhead shots : Overhead shots are images taken above your head, and are labeled as such by OpenSpace within a shot. This makes it easy to find images that are on the ceiling or anywhere else higher than a regular shot. Note that this feature is not yet in beta, but we expect it to be generally available in the next few months.

Would you like to know more?

If you are an OpenSpace customer and would like to participate in beta testing for any of the features, please contact your OpenSpace representative. If you are not yet an OpenSpace customer and would like to see how you can take advantage of our reality capture and construction coordination tools, click here to schedule a quick live demo.

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So baut die nächste Generation: Mit Kreativität, Nachhaltigkeitsgedanken und 360°-Fotodokumentation https://www.openspace.ai/de/blog/so-baut-die-naechste-generation-mit-kreativitaet-nachhaltigkeitsgedanken-und-360-fotodokumentation/ Fri, 29 Mar 2024 21:23:09 +0000 https://www.openspace.ai/blog/so-baut-die-naechste-generation-mit-kreativitaet-nachhaltigkeitsgedanken-und-360-fotodokumentation/ Unter dem Motto “Students, drop your pencils! Unite! And rebuild!” hat der Bund Deutscher Baumeister, Architekten und Ingenieure gemeinsam mit dem Architekturbüro Balbek aus Kiew ein spannendes Projekt für Studierende ausgerufen. Die Aufgabe: Mobile und nachhaltige Wohneinheiten für ukrainische Geflüchtete zu gestalten. Beteiligt hat sich unter anderem auch die Technische Hochschule Lübeck. Studierende nutzten die […]

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Unter dem Motto “Students, drop your pencils! Unite! And rebuild!” hat der Bund Deutscher Baumeister, Architekten und Ingenieure gemeinsam mit dem Architekturbüro Balbek aus Kiew ein spannendes Projekt für Studierende ausgerufen. Die Aufgabe: Mobile und nachhaltige Wohneinheiten für ukrainische Geflüchtete zu gestalten. Beteiligt hat sich unter anderem auch die Technische Hochschule Lübeck. Studierende nutzten die Gelegenheit, um OpenSpace in der Praxis anzuwenden.

Projekt UNITY! für modulare Wohneinheiten

Die Grundlage für die Pläne der modularen Unterkünfte liefert das ukrainische Architektenbüro Balbek mit klarem Fokus auf Nachhaltigkeit und menschenwürdiges Leben. Die einzelnen Module der Unterbringung bestehen dabei aus 2,5mx6m großen Containern in Holzbauweise. Für die Umsetzung widmen sich Studierende aus mehreren Hochschulen den einzelnen Bauphasen von der Planung und Baustoffbeschaffung über den Innenausbau bis hin zur Vermarktung und Weiternutzung der Module. Eine ideale Gelegenheit, gelernte Theorie selbst in die Praxis umzusetzen.

Module schnell und ohne Fachwissen aufbauen

Tristan Brune und Erik Hoffmann studieren im siebten Semester Bauingenieurwesen an der TH Lübeck. Im Projekt haben die beiden die Aufgabe übernommen eine Auf- und Abbauanleitung der Module zu erstellen. Das Projekt wurde mit fachlicher Unterstützung von Stefan Gruthoff (Labor für experimentelles Planen und Bauen), Prof. Helmut Offermann, Constanze Borghoff und Philipp Wolter-Ebener (Labor für Innovatives Bauen) umgesetzt. Die besondere Herausforderung dabei: einzelne Arbeitsschritte müssen so dokumentiert sein, dass sie auch von Personen ohne Fachkenntnisse einfach und schnell umgesetzt werden können. Dafür haben die beiden 360°-Fotodokumentation von OpenSpace eingesetzt.

Container außen – Bild zur Verfügung gestellt von der TH Lübeck

 

Aufbauanleitung mit 360°-Fotos und Vor-Ort-Notizen

Um die Anleitung zu erstellen, musste zuerst der Container von den Studierenden Schritt für Schritt aufgebaut werden. In der Mitte des Containers wurde eine 360°-Kamera (Insta 360) auf einem Stativ aufgestellt. Damit wurde nach jedem wichtigen Aufbauschritt ein 360°-Foto in OpenSpace erstellt.

Ein Bild spricht bekanntlich zwar mehr als 1.000 Worte, für eine detaillierte Bauanleitung braucht es dann aber doch noch etwas mehr Kontext. Dafür haben Tristan und Erik die Funktion der Vor-Ort-Notizen in OpenSpace genutzt. Damit können über die Smartphone-App oder im Browser Notizen erstellt werden, die automatisch an der jeweiligen Stelle im Grundrissplan verortet werden. In der Notiz sind neben einem Detailfoto des betreffenden Bereichs zusätzliche Informationen wie eine Beschreibung, eine Priorität und das Erstellungsdatum hinterlegt.

Schritt für Schritt wurde so jeweils ein neues 360°-Foto und eine entsprechende Vor-Ort-Notiz erstellt. Als Beschreibung in der Notiz wurde der jeweilige Aufbauschritt sowohl auf Deutsch als auch auf Ukrainisch genau beschrieben. Auch die Prioritäten wurden zugewiesen, von Priorität 1 (zwingend notwendige, konstruktive Details) bis 3 (optionale Handlungsempfehlung). Schließlich wurde jeder Vor-Ort-Notiz noch eine Anleitung Zeichnung in Form eines PDFs angehängt.

Container innen – Bild zur Verfügung gestellt von der TH Lübeck

Auch für die Koordination und Feedbackschleifen mit den Aufbauern und anderen Studierenden wurde diese Lösung genutzt. In OpenSpace können unbegrenzt Nutzer mit verschiedenen Zugangsrechten hinterlegt werden, die wiederum Kommentare auf den jeweiligen Vor-Ort-Notizen hinterlegen können. So können beispielsweise Verbesserungsvorschläge direkt übernommen werden.

Fazit der TH Lübeck

Einer der größten Vorteile von OpenSpace für die Studierenden war, dass sie nach dem Prinzip “Plug & Play” direkt loslegen konnten. Das Labor für innovatives Bauen der TH Lübeck hatte bereits eine 360°-Kamera zur Verfügung. Da das Modell direkt mit OpenSpace integriert werden konnte, musste keine zusätzliche Hardware eingekauft werden. Schnell und einfach ging es für das Team dann auch weiter. OpenSpace war für alle Beteiligten, ob Facharbeiter oder Laie, sehr intuitiv und ohne Probleme zu nutzen. “Obwohl wir keine Ahnung von dem Thema hatten”, meint Tristan dazu.

Die Studierenden ziehen insgesamt ein positives Fazit. Die Erstellung einer so detaillierten Aufbauanleitung mit Hilfe von Realitätserfassung ist zwar auf jeden Fall mit gewissem Aufwand verbunden, bringt aber den klaren Vorteil, dass Module auch mehrfach ohne Fachpersonal schnell auf- und abgebaut werden können.

Mit dem Einsatz von OpenSpace für das UNITY!-Projekt haben Tristan und Erik auf jeden Fall auch bewiesen, dass 360°-Fotodokumentation für verschiedenste Problemstellungen im Bauwesen genutzt werden kann. Für die Studierenden ist klar – die Nutzung digitaler Lösungen für den Baubetrieb wird in Zukunft immer notwendiger und gleichzeitig immer alltäglicher werden.

Mehr zum UNITY!-Projekt finden Sie unter den folgenden Links:

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